Im Bundesstaat New Jersey, USA, gibt es ein Gesetz, nach dem alle Haus- und Grundstückseigentümer ihre Immobilien in Ordnung halten müssen: sie müssen rechtzeitig gestrichen und repariert werden, damit die Straße ordentlich und sauber aussieht.
Aber leider gibt es einige Menschen, die einfach nicht in der Lage sind, solchen Anforderungen nachzukommen.

Manchen fehlt schlicht das Geld dafür, und manche können es aufgrund von Gesundheits- oder Altersgründen nicht tun.
In einer solchen Situation befand sich Ann Glancy.
Sie war nicht mehr in der Lage, ihr Haus und ihren Garten in Ordnung zu bringen.
Die Farbe war längst abgeblättert, und das Anwesen sah schon lange verlassen aus.

Außerdem war die Rente der Frau nicht groß, sie hatte gerade genug zum Leben.
Deshalb hatte sie einfach nicht die Möglichkeit, sich ständig um ihr Haus zu kümmern.
Glücklicherweise hatte Ann jedoch sehr freundliche und gute Nachbarn.
Sie beschlossen, Geld zu sammeln und das Haus selbst in Ordnung zu bringen.
Zuerst war die Frau verlegen und lehnte die Idee ab.
Aber bald erhielt sie eine hohe Geldstrafe, die sie einfach nicht bezahlen konnte.
Da stimmte sie zu.

Dann schlossen sich die Nachbarn mit ihren Freunden zusammen, und die Arbeiten begannen.
Es war eine Freude, mit einer so großen Gruppe zu arbeiten, und vor allem ging es schnell voran.

Die Helfer arbeiteten fast den ganzen Sommer an Wochenenden.
Und bald war das Haus kaum wiederzuerkennen.
Es wurde mit neuen Brettern verkleidet, Fenster und Veranda wurden repariert.

Schließlich freundete sich Ann mit den Helfern an, und sie begannen sie regelmäßig zu besuchen.
Ann hätte mindestens 10.000 Dollar für solche Reparaturen bezahlt, aber die netten Nachbarn haben alles auf eigene Kosten erledigt.







